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12.10.2006
Stadtführung Konstanz
 

Die Stadtführung begann um 18 Uhr 30. Unser Stadtführer (Konstanz-Liebhaber ) eröffnete sein Programm mit einer Darstellung der Geschichte Konstanz.

Vom Münster aus gingen wir knapp 50 m weiter zu einem Gebäude, welches eigentlich nicht zum offiziellen Teil einer Stadtführung gehört, da es ein Geheimtipp ist und diesen nicht viele kennen. In diesem Gebäude gibt es einen Raum, der mit lauter Wandmalereien verziert ist, unter anderem mit der Geschichte Parzivals. Besonders interessant waren hierzu die Erklärungen unseres Stadtführers, der es nicht nur verstand den Parzival treffend wiederzugeben, sondern auch auf spezielle Symbole und versteckte Hinweise der Wandmalereien einging.

Ein anderes Highlight war die Besichtigung des Felsenkellers, wo wir über die Entdeckung des „spätrömischen Kastells“ informiert wurden. Im Weiteren versicherte uns der Stadtführer, dass zahlreiche Schätze noch unter der Erde vergraben liegen und wahrscheinlich auch nicht an die Oberfläche kommen, weil auf ihnen die heutigen Gebäude der Stadt Konstanz stehen.

Von Felsenkeller aus bewegten wir uns in Richtung Steigenberger Hotel. Im Hotel wurden wir in einen Saal geführt, dessen Steinwand mit 100 Wandmalereien verziert ist, die jeweils eine im Mittelalter eingesetzte Foltermethode darstellt.

Leider konnten wir nicht im Steigenberger Hotel dinieren, weil die Tour noch nicht zu Ende war. Also setzten wir unseren Weg fort in die Gassen der Altstadt. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass Konstanz einmal so viele Freudenhäuser hatte, dass auf jeden Konstanzer drei Damen kamen.

Nach den vielen Informationen, brummte uns nicht nur der Schädel, sondern auch der Magen, aber vor Hunger. Das „Costa del Sol“ in das wir schließlich einkehrten, hatte genug Platz für ca. 20 Leute, so dass wir es uns richtig gut gehen lassen konnten.

Zum Schluss danken wir ganz herzlich unserem engagierten Stadtführer, der uns einen neuen Blick für Konstanz vermittelt hat.

Viele Grüße, Marco Polo.

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