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21.03.2006
Stadtführung in Konstanz
 

Der Katamaran, hatte gerade vom Konstanzer Hafen in Richtung Friedrichshafen abgelegt, als sich die an der Imperia stehenden Konstanzer die Augen rieben. Denn schließlich passiert es nicht alle Tage, dass sich die Konstanzer Verbindungen am Hafen treffen. Doch dieses Mal sollte das Semester einmal anders beginnen.

Es trafen sich die TV Cimbria zu Konstanz, unsere Schwesternverbindung TWV Helvetia zu Kreuzlinen und wir, die Burschenschaft Bayuvaria zu Konstanz zur Stadtführung. Zur Überraschung der Helveter und der Bayuvaren, brachten die Cimbern interessante Gäste, nämlich Zimmersleute auf der „Tippelei“ mit.

Es ist schon verwunderlich, wie viel man schon im Hafen von der Konstanzer Geschichte erfahren kann: Beispielsweise erläuterte die Stadtfühererin wie Konstanz zum Konzil-Gebäude kam und wie man versuchte die Ketzerei zu zerschlagen.

Vom Blick auf das Konzil wurden die Augen schließlich auf die Statue der Imperia gelenkt, die erst 1993 von dem Bildhauer Peter Lenk aufgestellt wurde. Die Imperia erzählt die Geschichte einer Kurtisane, die beim damaligen Konzil die heimliche Herrscherin gewesen sein soll. Mit der Statue wollte der Bildhauer vermutlich auch auf die damalige Doppelmoral hinweisen.

Auch wie Konstanz schließlich das Stadtrecht und das Marktrecht erhielt wurde den wissbegierigen Korperierten nicht vorenthalten.

Dann folgte die illustre Gesellschaft der Führerin in die Niederburg um auch über diesen Teil der Stadt so einiges zu erfahren. Die Niederburg ist der älteste Stadtteil von Konstanz und erstreckt sich zwischen Münster und Rhein. Dieser Stadtteil begeistert mit seinen engen Gassen und kleinen Läden in denen man manch interessantes Fundstück entdecken kann. Während der Faschingszeit wird insbesondere aus der Niederburg eine Hochburg des karnevalistischen Treibens.

Von hier aus ging es auf dem direkten Weg zum Münster welches derzeit renoviert wird. Das „Münster Unserer lieben Frau“, wie es korrekt heißt, ist eine dreischiffige Säulenbasilika mit kreuzförmigem Grundriss die 1089 eingeweiht wurde.

Anschließend aus ging es durch die Altstadt zurück zum Marktplatz wo die Führung endete. Schon vorher machten sich zwei, der sechs auf der Walz befindlichen Zimmerleute auf den Weg zu Ihrem nächsten Ziel.

Wir wünschen Euch, die Ihr auf „Tippelei“ seid, alles Gute und immer ein Dach über dem Kopf.

Die verbliebenen Bayuvaren - der Aktivenbeauftragte Chicken, AH Pitchy, Duli, DAX und Katana machten sich im Anschluss auf den Weg ins Brauhaus Sankt Johann um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

Dixi

DAX B!

 

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