Am Samstag,den 08.12.2007 war es mal wieder soweit. Die zweite Kochkneipe der Burschenschaft Bayuvaria wurde in unserer Konstante abgehalten. Auch dieses Mal waren zahlreiche Mitglieder erschienen, die sich dieses Spektakel, wie ich es nenne, nicht entgehen lassen wollten. Neben der Aktivitas sowie von weit her angereister Bundesbrüder, waren auch die Farbenbrüder Zaiserl, Teutonia zu Rosenheim und Dynamis, TWV Lanificaria Neumünster zu Kempten zu Gast.
Schon am Vortag hatte sich die Aktivitas ordentlich ins Zeug gelegt, um das Drei-Gänge-Menü vorzubereiten und ein unterhaltsames Programm einzuüben.
Um 19 Uhr fanden sich in unserem Verbindungskeller die ersten Gäste ein, die wie es sich für einen richtigen Empfang gehört, mit einem Glas Sekt gebührend willkommen geheißen wurden. Kurz darauf erschienen Rocky und Oeconomicus, die die Ämter des X und des FM mit Freude übernahmen. Während die Aktivitas mit der Zubereitung des Essens und dem Verteilen der Getränke beschäftigt war, wurde der offizielle Teil angeschlagen.
Gegen kurz nach halb acht wurde dann auch schon die Vorspeise herausgegeben: Crêpes gefüllt mit Frischkäse und Lachs, dazu gab es gewürfelte Rote Bete mit etwas Salat – wirklich ein Hochgenuss.
Nachdem der kleine Hunger erst einmal gestillt war, nahm der Abend einen feucht-fröhlichen Verlauf. Es wurde viel gesungen und gelacht. Für reichlich Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Die Fuxia führte Sketche auf, die beim Publikum sehr gut ankamen, außerdem folgten Kartentricks von Damast und Brennholz.
Der Hauptgang bestand aus Entenbrust mit Knödeln an Rotkohl mit karamellisiertem Apfel.
Auch dieses Mal hatte sich Koch Marco Polo größte Mühe gegeben, was natürlich jeder schmecken konnte.
Weiterhin stieg der Abend unter äußerst amüsanten Wechselpauken und Stichkanten sowie dem Erzählen von Witzen und fröhlichem Beisammensein.
Gegen ca. 22 Uhr wurde das Dessert aufgetischt: Geeister Apfel an Kokoscreme mit Tiramisu, was den Gästen ebenfalls sehr zu sagte.
Um punkt 0.00 Uhr fiel dann der Mitternachtsschrei, auf den ein äußerst fruchtiger und genussreicher Krambambuli folgte, zu dem das Krambambuli-Lied gesungen wurde. Die Fidulität war nun voll im Gange und es wurde gesungen, gescherzt und reichlich gelacht, und obwohl sich nun nach und nach die ersten Gäste auf den Heimweg begaben, ließ sich die Stimmung nicht im Geringsten trüben. Ihren Ämtern nun überaus müde, legten Marco Polo und FM Katana, die mittlerweile wieder an den Schlägern standen, diese nieder und dem umgekehrten Bierdorf stand nun nichts mehr im Wege. Die Brandfuxen Damast und Brennholz ergriffen die Schläger und übernahmen die unbesetzten Ämter. Auch wenn sie teils große Mühe hatten, die entbändigten Burschen unter Kontrolle zu halten, denn diese taten nun alles, um ihnen das „Leben“ schwer zu machen, so ließen sie sich nicht unterkriegen und sorgten für einen weiterhin angenehmen Verlauf des Abends - immerhin stand der Spaß im Vordergrund. Gegen 4 Uhr neigte sich der Abend nun dem Ende zu. Die Fidulität wurde abgeschlagen und die Konstante noch weitgehend gesäubert.
Alles in allem war es ein gar maximaler Abend. Schade war es nur, dass gerade mal nur 2 alte Herren da waren, obwohl sich die Fuxia alle Mühe machte, diese zu erreichen und Einladungen zu verschicken. In erster Linie galt dieser Abend aber genau diesen. Die Spende an die Fuxia fiel folglich sehr, sehr mager aus, war es doch das Ziel der Veranstaltung, die Fuxenkasse mal wieder etwas zu füllen.
Verfasser: Brennholz |