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26.10.2007
Mehrfarbenkneipe bei der Bayuvaria
 

Am Freitag,den 26.Oktober fand in der Konstante der BURSCHENSCHAFT BAYUVARIA eine Mehrfarbenkneipe statt. Der Beginn dieser Kneipe war um 19:30 Uhr. Anfangs war unser Keller noch sehr mager besetzt. Nebst den Gastgebern, den Bayuvaren, waren aber bereits Mitglieder der Studentenverbindung der STV ALEMANIA vertreten. Dies änderte sich jedoch sehr rasch. Nach und nach trafen immer mehr gesellige und gutgelaunte Farbenstudenten sowie vereinzelte Gäste ein. Gegen ca. 20:00 Uhr war unsere Konstante gut gefüllt und wurde schließlich von vier verschiedenen, sehr prachtvollen Farbenbändern geschmückt. Da sich nun auch noch Studenten der Verbindung TWV HELVETIA und der TV CIMBRIA in unserem Verbindungskeller eingefunden hatten, konnte der Abend beginnen.

Dies geschah mit den Worten unseres X Marco Polo und des Anschlagens des offiziellen Teils. Marco Polo begrüßte alle Anwesenden und nachdem er diesen seine „Blume“ gebracht hatte, begann jeder einzelne sich vorzustellen. Der offizielle Teil stieg mit dem Singen verschiedener Kanten und kürzeren Kommentaren diverser Personen. Natürlich wurde auch schon gut gekneipt und zwischen den einzelnen Kanten immer wieder mal die trockene Kehle geschmiert. Nach einem reibungslosem und sehr angenehmen Verlauf des offiziellen Teils, wurde dieser schließlich abgeschlagen und es folgte ein tempus locales von drei mal fünf Bierminuten.

Im inoffiziellen Teil erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Stimmbänder waren nun schon gut angefeuchtet und die Kanten flossen mit lauter Stimme geradezu aus den Mündern der Anwesenden. Auch die jeweiligen Zusatzgemüse kamen hier zum Vorschein.

Die Fuxia trug mit ihrer Fuxenproduktion zur Unterhaltung der Burschen und Gäste bei. Desweiteren wurden Bierstreitigkeiten in Form eines Bierjungen ausgetragen, bei denen sich sowohl die jeweiligen Paukanten als auch die Sekundanten sehr ins Zeug legten und alles gaben,was sie hatten; den Unparteiischen nicht zu vergessen.

Mit Zunahme des Alkoholpegels konnten es manche einfach nicht unterlassen, den Fortlauf des inoffiziellen Teils,durch einbringen verschiedener Laute und Zurufen, zu stören. Dieses Problem wurde vom X jedoch meist mit Leichtigkeit gelöst. Er zögerte nicht, die Störenfriede in die Kanne zu schicken oder sie zu kurzen, spontanen Produktionen zu verdonnern. So musste Gambrinus, Verbindungsstudent der TV CIMBRIA, sein Wissen unter Beweis stellen, indem er spontan etwas über Fliegenpilze erzählen sollte .Ein weiteres Mittel, dass sich sehr bewährte, war zum Beispiel das Anordnen einer Wechselpauke. Im Falle Pixels und Samsons, ebenfalls Cimbern, war dies mehr als unterhaltsam, da sie ihr Thema von der Corona ausgewählt bekamen und dieses lautete: Sex mit der Ex. Diejenigen, die sich selbst von einer Wechselpauke nicht abschrecken liesen, wurden schließlich wohl oder übel in den BV (Bierverschiss) geschickt.

Nachdem die Ordnung wieder hergestellt war, fand nun ein Zipfeltausch zwischen Katana (FM der Bayuvaren) und Damast (krasser Fux der Bayuvaren) statt. Nach der Durchführung der Leibburschen-/ Leibfuxenschaft., kam dann auch der inoffizielle Teil langsam zum Ende. Bemerkenswert war auch der Zusammenhalt der Fuxia, die Brennholz davor bewahrte, die ganzen Stöffer, die ihm in sein offen liegen gebliebenes Zusatzblatt gestellt wurden, zu kneipen, indem sich jeder Fux einen dieser Stöffer ergriff und ex kneipte.

Die Fidulität wurde nun ganz locker gehandhabt. Marco Polo seines schweren Amtes müde, übergab sein Amt an den X der TV CIMBRIA Samson. Es wurde in gemütlicher Runde gekneipt, gesungen und gelacht. Man unterhielt sich jetzt freier und die Regeln wurden nicht mehr so strikt befolgt, wie es anfangs noch der Fall war.

Schließlich wurde noch ordentlich geschmauset. Statt Würsten mit Brot, gab es an diesem gelungenen Abend gekochten Kasseler mit Kartoffelsalat. Dies sagte den hungrigen Mäulern besonders zu und wurde mit Genuss verspeist. Nach und nach begann sich die Konstante zu leeren und die Studenten machten sie auf den Weg nach Hause. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Mühen.

Im Großen und Ganzen war es ein großartiger Abend, der in den Erinnerungen des ein oder anderen sicher noch nicht erloschen ist.

Verfasser: Brennholz

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